51.Deutsches Derby in Riesenbeck
Nicht ganz nach Wunsch verlief das deutsche Derby und die deutsche Meisterschaft vom 30.07-02.08.2009 für den bayerischen Viererzug Fahrer Ludwig Weinmayr. Bereits am vergangenen Sonntag angereist, um in Ruhe noch ein paar Tage Trainiern zu können wurde sein bestes Pferd der Stramm Mannschaft Red-Run lahm. Hufabszess hieß die Diagnose. Ob sich diese bis zum Vet-Check auskurieren würde war fraglich und so machte sich Dienstagnacht Weinmayrs Tochter noch auf den Weg um ein Ersatzpferd in den hohen Norden zu bringen.
Das Derby begann gut mit der Gebrauchsprüfung wo Grundgangarten und Biegung und Stellung der Pferde bewertet werden und so landete der Leitzachtaler auf einen beachtlichen vierten Platz mit seinen beiden Pferden Harris Bey und Hironymo.
In der Dressur der Zweispänner war die Konkurrenz leider stärker und Weinmayr fand sich am Ende der Prüfung auf dem 16 Platz wieder. Auch am darauf folgenden Tag in der Vierspänner Dressur erhoffte sich der Hundhamer etwas mehr. Sein Ersatzpferd Hironymo ging im Viereck nicht mehr an die Hand und so kam ein enttäuschendes Ergebnis mit dem 20 Platz hervor.
Im Marathon konnte das Team Weinmayr dann wieder aufholen. Ohne Bestzeiten vorgeben zu müssen fand man sich auf einen zufrieden stellenden sechsten Platz wieder. Die anderen Fahrer hatten zwar die besseren Hindernis Zeiten doch viele abwerfbare Teile, welche mit Strafpunkten geahndet werden.
Am Sonntag ging es dann in den schweren Hindernisparcours wie sogar der alte Fahrspeziallist Michael Freund zugeben musste. Als bester deutscher beendete Ludwig Weinmayr den Pacours mit lediglich 1,14 Strafpunkten für die Zeit. „Es tut gut mal wieder null Runden zu fahren, das gibt wieder mehr Selbstvertrauen“. Im anschließenden Stechen musste er sich nur den Kegelspezialisten und guten Freund Werner Ulrich (CH) und dem Schweden Tomas Eriksson geschlagen geben.
In der Gesamtwertung des Deutschen Derbys rückte der Leitzachtaler von Platz 20 auf den sechsten Platz nach vorne, in der Deutschen Meisterschaft belegte er in diesem Jahr den undankbaren vierten Rang. „Das ganze Team ist dennoch sehr zufrieden, so Weinmayr, denn wir hatten alle nicht gedacht das wir uns so weit nach vorne arbeiten können“.
