Erfolgreich beim CAIO 2009 in Breda
Die deutschen Vierspänner-Fahrer sind im niederländischen Breda im Nationenpreis gestartet und kamen mit 331,8 Punkten auf den zweiten Platz. Es siegten die Gastgeber aus den Niederlanden, auf den dritten Platz kam das französische Team. Für Deutschland fuhren Max Dangel (Vechta), Christoph Sandmann (Lähden) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau).
Nach der Dressur zeigte sich der Leitzachtaler nicht ganz zufrieden; Starke Windböhen, was in Holland nichts ungewöhnliches, ist machten das Fahren der Dressuraufgabe nicht ganz einfach. Eine Tribüne mit Blechdach überdeckt sorgte mit lauten schlagen dafür, dass die Pferde nicht immer mit voller Konzentration bei Ihrem Fahrer waren. So landete LW mit 60,03 auf einen enttäuschenden 17. Platz.
Das schnelle schwere Gelände ließ den Hundhamer dann wieder lachen; „es ist schwer vorne mitzufahren, wir waren die letzten sieben Jahre nicht in Breda. Für die anderen Fahrer ist es schon ein Vorteil wenn man die Hindernisse aus den letzten Jahren kennt.“ Nichts desto trotz fuhr Weinmayr mit seinem Team als bester deutscher auf den fünften Rang. „Wir hatten zwei kleine Steher und mussten erst wieder Schwung holen, in den Hindernissen zählt jede Sekunde, dass hat uns sicher ein bis zwei Plätze gekostet.
Im Hindernis fahren am Sonntag wurde nochmals alles von Pferden und Fahrern abverlangt.
Ein schwerer Parcours mit vielen engen Wendungen und in einer sehr knapp bemessenen Zeit hinterließ bei vielen Fahren Fehlern. Nur der Holländer Koos de Ronde am in einem Feld von 34 Teilnehmern mit null Strafpunkten vom Platz. Eigentlich gut in der Zeit gelegen, schlug das linke Stangenpferd des Leitzachtalers über den Strang. Um den Vorfall zu beheben musste eine seiner Beifahrerinnen absteigen und den Fehler beheben. Dies wird mit zusätzlichen fünf Strafpunkten beahndet und so landete Weinmayr auf den 18 Pl. In der Gesamtwertung fand man sich im Einzel auf Pl. 12 wieder und mit der Mannschaft auf Pl. 2.
