Grüne Saison als bester deutscher beendet

Es ist eines der beliebtesten Turniere des Team Weinmayr`s und wenn das Umfeld passt dann auch eigentlich immer die sportlichen Leistungen. Schon am Donnerstag wo, die Dressur im Fürstlichen Schlosspark zu Donaueschingen stattfand war Ludwig Weinmayr mit der Leistung seiner Pferde sehr zufrieden, was sich auch etwas an der Punktevergabe der Richter wieder spiegelte. Mit einer Strafpunktzahl von 57 erreichte der Leitzachtaler in dem stark internationalen Feld den 12. Rang. „Wir hatten bei den letzten Turnieren immer wieder Probleme mit einem unserer Vorderpferde und wurden dementsprechenden mit schlechten Noten bewertet, aber dieses mal lief es wieder besser“.
Am folgenden Freitag gab das Fahrsportprogramm ein unterhaltsames Jagd um Punkte für die Zuschauer. Hierbei müssen die Fahrer sich einen eigenen Weg durch einen Kegelpacour suchen welcher nicht nummeriert ist sondern die Kegelpaare haben verschiedene Punkte werte von 10-200. Hier gilt es in einer Vorgegebenen Zeit so viel wie mögliche Punkte zu sammeln. Auch hier zeigte sich der Hundhamer voll auf zufrieden. Noch nie in seiner Fahrsportkarriere war er in einem dieser Wettbewerbe platziert, in Donaueschingen reichte es für den neunten Rang. „Man braucht schon ein paar Tipps um sich einen geeigneten Weg zu suchen, aber seit dem Trainingsjahr mit unserem Schweizer Freund und Fahrerkollegen Werner Ulrich klappt es zwischen den Kegeln immer besser“.
Im Marathon, welchem sich Ludwig Weinmayr voll und ganz verschrieben hat, lief es dann wieder wie am Schnürrchen. Nur den derzeit unschlagbaren Holländern Theo Timmermann und Koos de Ronde musste sich der Bayer geschlagen geben. Es ist ein tolles Gefühl den Marathon als bester deutscher zu beenden. Die Hindernisse in Donaueschingen sind nicht zu unterschätzen. Meist entscheidet sich das ganze erst in den letzten beiden Hindernissen, welche sehr tückisch sein können und oft unterschätzt werden. In der Zwischenwertung fand sich das Team Weinmayr vor dem Hindernis fahren auf einem erfolgreichen sechsten Platz, welcher am Sonntag zu verteidigen war.
Da zu hause fast nur noch Kegeltraining auf dem Programm stand, war nicht nur der Chef etwas nervös vor dem Start, sondern auch seine beiden Beifahrerinnen aufgeregt. Aber das Training hatte sich gelohnt. Mit null Fehlern und in der Zeit beendete Weinmayr den Parcours und stand somit in der Siegerrunde. Auch hier lieferte er wieder eine Fehlerfreie Fahrt und belegte zum Schluss Platz zwei in dieser Teilprüfung. Das Gesamtergebnis konnte sich zum Ende der Saison auch ganz gut sehen lassen. Platz sechs in der Gesamtwertung, bester Deutscher im internationalen Feld und an der Weltspitze immer wieder vorne mit dabei. „Eines ist sicher, so Weinmayr, die Dressur ist immer etwas Politik aber der Marathon und das Kegelfahren kann dir keiner nehmen!“